Hetty und Bobby

Stundenlang alleine zuhause bleiben während Frauchen und Herrchen bei der Arbeit sind – das ist Alltag für viele Hunde in Deutschland. Aber nicht für alle, denn einige Vierbeiner dürfen ihre Besitzer mit ins Büro begleiten. Der Bundesverband Bürohund e.V. unterstützt diese Bewegung mit dem Slogan „dog in statt burn out“.

Auch bei becker druck sind schon seit Jahren nicht nur menschliche Mitarbeiter im Büro. Labrador-Mix Hetty hat vor 10 Jahren den Anfang gemacht. Sie kam aus einer ungarischen Tötungsstation nach Arnsberg. Ihr Freund Bobby ist ein 7 Jahre alter Golden Retriever-Appenzeller Mix. Er wurde vor zwei Jahren aus dem Tierheim Meschede adoptiert. Das Hunde-Duo sorgt nun im Büro für Ruhe und Ordnung. Und ab und zu auch für ein wenig Chaos.

Wissenschaftliche Forschungen haben ergeben, dass Hunde den Stresslevel von Menschen senken und somit auch das Risiko ein burn out zu erleiden. Dies geschieht auch beim Streicheln von Hunden. Dabei wird das Hormon Oxytocin beim Menschen ausgestoßen. Das „Liebeshormon“ unterdrückt die Produktion der Stresshormone Cortisol und Insulin.

Bei der Büroarbeit

Auch wenn man meinen könnte, dass die Anwesenheit von Hunden von der Arbeit ablenkt, so fördert sie doch die Kreativität, denn die kleinen Pausen der Mitarbeiter sind erfrischend und führen zu neuen Einfällen, die motivieren.

Bevor ein Hund mit zur Arbeit genommen werden kann, muss natürlich nicht nur das Einverständnis vom Arbeitgeber da sein, sondern auch die Akzeptanz der Kolleginnen und Kollegen. Menschen, die Angst vor Hunden haben, oder gar eine Hundehaarallergie haben, sollten nicht unnötig belastet werden. Zudem muss der Hund natürlich ausreichende erzogen sein, damit er nicht im Arbeitsalltag stört oder selbst nur gestresst wird.

Wenn Sie mehr Informationen zum Thema Hunde im Büro haben möchten, gibt die Webseite des Bundesverband Bürohund e.V. über viele Aspekte Aufschluss.